Letztes Benefizkonzert für eine Neue Synagoge und Hermann-Spier-Preis für die Soloflötistin Atsuko Koga

Seit Jahren organisiert und gestaltet die Konzertflötistin Atsuko Koga Benefizkonzerte mit Musikern der Magdeburgischen Philharmonie zu Gunsten des Baus einer Neuen Synagoge in Magdeburg. Nun hat sie für das letzte der Benefizkonzerte, am Sonntag, dem 15. Oktober um 18.00 Uhr im Kulturhistorischen Museum ein besonders reichhaltiges Programm vorbereitet.
Gemeinsam mit Kammersängerin Undine Dreißig (Mezzosopran); Barbara Hentschel und Hanako Ishii (Violine); Ingo Fritz (Viola); Georgiy Lomakov (Cello) und I-Jung Lee (Kontrabass) bietet sie Kammermusik dar unter dem Thema „Bach, Telemann, Händel und internationale Romantik“. Wie immer werden Eintrittsspenden von 10 € plus… erbeten. Im Programm sind von Georg Friedrich Händel " Lascia" für Mezzosopran und Streicher zu hören, von Johann Sebastian Bach ein Stück aus der h-moll -Suite für Flöte und Streicher und das Concerto für Cello und Streicher d-moll in einer Bearbeitung von Georgiy Lomakov sowie weitere Werke von Georg Philipp Telemann, Aram Khachaturian, Andre Caplet und Hector Villa-Lobos.

23 Kammerkonzerte fanden als Benefizkonzerte für die Neue Synagoge im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums seit dem 17. November 2014 statt, ab 2015 von Atsuko Koga geplant und organisiert. Immer hat sie auch mit musiziert. Die Konzerte, bei denen die Musiker auf ihr Honorar verzichteten, haben – wie auch die 40 anderen Benefizkonzerte an anderen Orten, an denen eine Vielzahl weiterer Künstler mitwirkte - nicht nur zur Mitfinanzierung des Synagogenbaues beigetragen, sondern auch das ganze Projekt „Neue Synagoge“ in Magdeburg beworben und einem breiten Publikum bekannt und lieb gemacht.

Wegen ihres großen Engagements für die Neue Synagoge wird der Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg“ e.V. Frau Atsuko Koga den Hermann-Spier-Preis 2023 verleihen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnung der Festtage der jüdischen Kultur rund um die Einweihung der Neuen Synagoge am 19. November um 16.30 Uhr in der Ratsdiele des Magdeburger Alten Rathauses statt.

Die Konzertflötistin Atsuko Koga (siehe Foto in der Anlage) wurde in Fukuoka (Japan) geboren. Nach einer Ausbildung in Tokio studierte sie am Conservatoire national supérieure de musique de Paris und schloss dort das Flötenstudium mit dem Prädikat „Ausgezeichnet“ ab. Später war sie an den Musikhochschulen in Köln und in München. Sie ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, so erhielt sie u.a. den ersten Preis in Paris im Lutéce und Gaston Crunelle und beim Jeunesses Musicales in Bukarest. Als Solistin hat sie mit einer Reihe von Orchestern gespielt, in Sachsen-Anhalt unter anderen mit der Magdeburgischen Philharmonie und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie.

Magdeburg, 3. Oktober 2023 Waltraut Zachhuber, Vorstandsvorsitzende

 

 

 

 

 

 

 

 

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  • ...,weil jüdisches Leben einfach auch zu Magdeburg gehört.
    Tobias Krull, Kreisvorsitzender der CDU Magdeburg
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